Au revoir! Peugeot steigt aus der Rallycross-WM aus

Bild: Peugeot

Die negativen Schlagzeilen um die WRX reißen nicht ab. Am heutigen Tag hat das nächste werksseitige Team bekanntgegeben, sein Engagement in der Rallycross-Weltmeisterschaft zu beenden. Wie der Geschäftsführer von Peugeot Sport, Jean-Philippe Imparato in einem Tweet mitteilte, sei der Wechsel in der Serie von Verbrenner auf Elektro derzeit noch sehr unklar und für den Konzern nicht weiter interessant. Nach Audi sind die Franzosen bereits das zweite von drei Werkteams das sich am Ende diesen Jahres zurückzieht.

Der eigentliche Plan des Promoters IMG, die Serie 2020 auf Elektro-Antrieb umzustellen musste auf 2021 verschoben werden. Grund für die Entscheidung waren die fehlenden Einschreibungen der Hersteller. Zu den beiden einzigen zählten bis vor kurzem Peugeot und VW, doch es wuchsen die Zweifel, ob sich bis zur Einschreibefrist Ende März 2019 genügend Hersteller finden lassen.

Die aktuellen Fahrer von Peugeot Sport Total äußerten sich ebenfalls zu den Meldungen.

Kevin Hansen teilte seine Gefühlswelt via Instagram mit: „meine Welt hat sich heute Morgen auf den Kopf gestellt. Es ist bei weitem der härteste Tag in meinem Leben. Meine Träume wurden zerstört. […] Wir werden mit dieser Entscheidung umgehen können und werden stärker zurückkommen. Es wird eine große Aufgabe sein 2019 am Start zu sein […]“

Sein Bruder war hingegen nicht ganz so emotional und schreib ebenso auf Instagram: „Peugeot Sport wird sich am Ende des Jahres aus der WRX zurückziehen. Wir werden sehen, was die Zukunft bringen wird.“

Wie es für Sebastian Loeb und die beiden Brüder weitergeht, ist unklar. Fakt ist, in der aktuellen Saison konnte nicht überzeugt werden. Alle drei Fahrer blieben deutlich hinter Ihren Erwartungen. Lediglich Sebastian Loeb gelang es, einen Sieg im belgischen Mettet einzufahren.