Mattias Ekström: Heftige Kritik an der DTM

Mattias Ekström. Bild: FIAWorldRallycross.com

Es ist noch nicht lange her, da schwärmte Mattias Ekström einmal mehr über den Rallycross im Allgemeinen und die Rallycross-WM (WRX) im Speziellen. Das Ganze garnierte der Schwede mit einer Generalkritik an der DTM. Jetzt hat der zweifache DTM-Champion und Rallycross-Weltmeister von 2016 nachgelegt.

Bereits damals monierte Ekström die vergleichsweise schwache Leistung der DTM-Boliden. Jetzt erneuerte der Schwede die Kritik – mit deftigen Worten. „Wenn mein Dienstwagen – ein Audi RS6 – ein besseres Gefühl von Beschleunigung bringt als mein DTM-Auto, dann muss ich mich fragen, ob man im Rennsport wirklich mit der Zeit gegangen ist“, zitiert Motorsport.com den leidenschaftlichen Rallycrosser.

Das ist aber nicht das einzige Problem, das Ekström hat. „Wir fahren eigentlich seit zehn Jahren die gleichen DTM-Autos. Juhu … das ist echt nicht mehr prickelnd. Ganz ehrlich. Ich sage nicht, dass die DTM zu einfach ist. Gewinnen ist immer schwierig. Aber es muss einfach mehr Spaß machen“, kritisiert Ekström.

Ganz anders der Rallycross: „Im Rallycross-Auto drehst du ein paar Runden und bist nassgeschwitzt, weil es eine Waffe ist. So muss das auch in der DTM sein!“

Hört sich eigentlich nicht so an, als würden wir Mattias Ekström noch lange in der DTM sehen. Ekström hofft nach wie vor auf einen Werkseinsatz von Audi in der Rallycross-WM.

Über Moritz Nolte 85 Artikel
Moritz Nolte arbeitet als Motorjournalist und Social-Media-Berater für die Automobilindustrie. Bereits seit 2007 schreibt er im Kundenauftrag Motorsportreportagen - unter anderem für Opel Motorsport und Bilstein. Seit 2017 betreibt er worldrallyx.de. Privat ist Moritz als begeisterter Trackday-Fahrer auf Europas Rennstrecken mit seinem Toyota GT86 unterwegs.