Petter Solberg und PSRX drücken bei ihrem WRX-Projekt auf Pause! [UPDATE]

Bild: FIAWorldRallycross.com

Wie am heutigen Tag offiziell verkündet wurde, drückt das PSRX Volkswagen Team für 2019 bei ihrem WRX-Programm auf Pause. Petter Solberg verkündete die Meldungen über seinen Twitter und Facebook-Account.

Von Marco Sandleben und Moritz Nolte

„Ich habe ein paar Neuigkeiten für euch: nach zwei unglaublichen Jahren ist es Zeit, bei unserem FIA WorldRX Programm eine Pause einzulegen. Aber es wird nicht das Ende sein und unser Team wird weiter zusammenarbeiten. Bei unseren Plänen für die Zukunft werde ich weiter hinter dem Lenkrad sitzen“, äußerte sich der zweifache Rallycross-Weltmeister.

Die Veranstalter der Rallycross-WM verlieren damit das letzte verbliebene Werksteam. Im September und Oktober hatten bereits die beiden Werkteams Audi und Peugeot die Reißleine gezogen.

Genau dieser fehlende Wettbewerb sei ausschlaggebend für das Aus gewesen, wie PSRX Volkswagen Schweden mitteilt. Doch auch das Team spricht in seiner offiziellen Pressemitteilung explizit nicht von einem finalen Aus – und lediglich von einer Pause.

UPDATE: Mittlerweile haben sich PSRX und Volkswagen Motorsport mit offiziellen Statements zu Wort gemeldet.

Team Principal Pernilla Solberg: „Es ist wirklich schade, aber die sinkende Anzahl an Teams in der Serie macht es uns unmöglich, 2019 weiter dabei zu sein“.

„Mit dem Aus von drei Werks- oder zumindest werksunterstützten Teams aus der WRX hat sich die Situation dramatisch verändert“, so VW Motorsport-Boss Sven Smeets. „Zusammen mit PSRX und Volkswagen Schweden mussten wir das Engagement neu bewerten. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.“ Vor allem die Unsicherheit was die Nennung von Teams in der nächsten Saison angeht, sei ein wesentlicher Grund gewesen, 2019 auszusetzen.

Sven Smeets. Bild: Volkswagen
Sven Smeets. Bild: Volkswagen

Doch das scheint nicht der einzige Faktor gewesen zu sein. Smeets: „Natürlich wird Volkswagen Motorsport weiterhin im Auge behalten, welche Entwicklungen es bezüglicher einer Elektrifizierung im Rallycross-Sport geben wird. Von Beginn an waren wir Unterstützer dieser Initiative und sind weiterhin interessiert“.