PSRX-VW testet neuen Polo GTI RX – Andreas Bakkerud erstmals im Audi S1 RX

Drei WRX-Teams haben den Saisonauftakt der belgischen Rallycross-Meisterschaft für Tests genutzt. PSRX-VW testete den nagelneuen VW Polo GTI RX für 2018, EKS Audi Sport Fahrer Andreas Bakkerud pilotierte einen alten Audi S1, genauso wie Enzo Ide für das belgische Comtoyou-Team.

Die drei Teams nutzten den Samstag auf dem Circuit Jules Tacheny im belgischen Mettet. Am Morgen ging Johan Kristoffersson im heftig getarnten Polo auf die Strecke, am Nachmittag übernahm Petter Solberg das Steuer.

Andreas Bakkerud fuhr einen „relativ alten Audi S1“, wie der Norweger RX-Inside.be verriet. Für ihn gehe es darum, so viele Runden wie möglich im S1 abzuspulen. Schließlich wechselte Bakkerud vom großen und mit einem langen Radstand ausgestatteten Ford Focus RS RX in den deutlich kürzeren Audi S1 RX.

Zudem fuhr estmals Enzo Ide vom belgischen Comtoyou Team einen von EKS erworbenen Audi S1. „Der Belgier muss sich offensichtlich noch an den Wechsel von der Rennstrecke zum Rallycross gewöhnen, aber im Laufe des Tages schien Ide bereits besser zu sein“, berichtet RX-Inside.be über die Performance des belgischen GT-Fahrers, der 2018 in der WRX an den Start gehen dürfte.

Wie RX-Inside.be berichtet, fuhr Andreas Bakkerud mit 42.340 Sekunden die schnellste Rundenzeit des Tages. Damit war Bakkerud über vier Sekunden langsamer als Johan Kristofferson bei seinem Rundenrekord in Mettet beim WM-Lauf 2017 (38.074 Sekunden). Somit haben alle Teams 47 Tage vor dem Saisonauftakt der Rallycross-WM noch ordentlich Luft nach oben.

2017 gewann in Mettet Johan Kristofferson im VW Polo GTI RX vor Timmy Hansen im Peugeot 208 und Petter Solberg, ebenfalls im Polo.

Über Moritz Nolte 83 Artikel
Moritz Nolte arbeitet als Motorjournalist und Social-Media-Berater für die Automobilindustrie. Bereits seit 2007 schreibt er im Kundenauftrag Motorsportreportagen - unter anderem für Opel Motorsport und Bilstein. Seit 2017 betreibt er worldrallyx.de. Privat ist Moritz als begeisterter Trackday-Fahrer auf Europas Rennstrecken mit seinem Toyota GT86 unterwegs.