Reinis Nitiss verlässt EKSRX [UPDATE]

Reinis Nittis. Bild: FIAWorldRallycross.com

Reinis Nitiss verlässt EKSRX. Das gab der Lette jetzt auf seinem Twitter-Profil bekannt.

2017 startete Nitiss in einem dritten Audi S1 EKS RX quattro für das Team von Mattias Ekström und beendete die Saison auf dem 14. Platz. Die Trennung kommt deshalb nicht überraschend.

Update: Gegenüber Autosport erklärte Nitiss: „2017 war nicht so gut, wie wir uns das gewünscht hätten. Nach den ersten Rennen sah alles gut aus, aber im weiteren Saisonverlauf hatte ich einfach keine Chance mehr, die Rundenzeiten der beiden Haupt-Fahrer zu fahren. Von diesem Zeitpunkt an war es eine schwere Zeit in jeder Hinsicht.“ Trotz des Aus bei EKS hoffe er auf ein weiteres Jahr in der Rallycross-WM.

Nach der Trennung von Toomas „Topi“ Heikkinen und jetzt Reinis Nitiss steht Mattias Ekström für 2018 ohne weitere Fahrer da. Zudem hat es bislang keine offizielle Bestätigung gegeben, dass EKS auch in diesem Jahr in der Rallycross-WM (WRX) fahren wird.

Für den kommenden Montag hat Ekström zusammen mit Audi Sport zu einer Pressekonferenz geladen, in der er sich über seine und die Zukunft seines Teams äußern will.

Was könnte die Trennung von Nitiss und Heikkinen bedeuten?

Zum einen könnte Ekström am Montag sein Ausscheiden aus der Rallycross-WM (WRX) bekannt geben. Das scheint allerdings ausgeschlossen: Ekström gilt als großer Rallycross-Fan. Und Audi dürfte angesichts des Potenzials der WRX, die durch eine kommende Elektro-Wertung noch einmal erheblich an Bedeutung für das Unternehmen gewinnt, wohl auch nicht gewillt sein, auszusteigen.

Reinis Nittis im Duell mit Andreas Bakkerud. Bild: FIAWorldRallycross.com
Reinis Nittis im Duell mit Andreas Bakkerud. Bild: FIAWorldRallycross.com

Wahrscheinlicher ist wohl, dass Ekström einen oder gar zwei neue Fahrer vorstellen wird. Hartnäckig halten sich Gerüchte, wonach Andreas Bakkerud zum EKSRX-Team stoßen könnte.

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Moritz Nolte arbeitet als Motorjournalist und Social-Media-Berater für die Automobilindustrie. Bereits seit 2007 schreibt er im Kundenauftrag Motorsportreportagen - unter anderem für Opel Motorsport und Bilstein. Seit 2017 betreibt er worldrallyx.de. Privat ist Moritz als begeisterter Trackday-Fahrer auf Europas Rennstrecken mit seinem Toyota GT86 unterwegs.