World RX Catalunya-Barcelona: Deshalb war Petter Solberg an Tag 1 so schnell

Petter Solberg. Bild: FIAWorldRallycross.com

Mit einer Zeit von 03:50.793 Minuten fuhr Petter Solberg das schnellste Rennen an Tag 1 des World RX Catalunya. Mit 95 Qualifying Points nach zwei Qualifying-Rennen führt Solberg das Tableau an. Warum der Norweger in der Regenschlacht von Barcelona so schnell war, verriet er nach Q2.

„Die Rahmenbedingungen sind für alle gleich. Aber ich habe mit Loeb gesprochen und er fragte mich ‚Petter, bist du jemals bei schlechteren Konditionen gefahren‘? – und nein, bin ich nicht“, sagte Solberg. „Es kommt darauf an, nicht zu gierig zu werden und keine Fehler zu machen“. Das gelang dem ehemaligen Rallye-Weltmeister heute am besten.

Bild: Marco Otto
Bild: Marco Otto

Der zweifache Rallycross-Weltmeister verriet, dass das VW Polo R Supercar für nasse Bedingungen optimiert worden sei. Bisher hieß es aus dem Umfeld von PSRX und Volkswagen Motorsport nur, dass man die Balance optimiert habe.

„Die meisten Tests haben im Nassen stattgefunden und wir haben das Auto für eben diese Bedingungen verbessert“, so Solberg. Mit Blick auf Mattias Ekström und EKS Audi Sport fügte der Norweger hinzu: „Wir kennen diesen cleveren Burschen nebenan. Und sie sind auch ziemlich smart in dem, wie sie arbeiten. Wir werden weiter pushen müssen“.

Solberg weiter: „Es wird morgen sehr interessant sein zu sehen, wie die Wetterbedingungen sein werden. So wie es aussieht, sollte es trocken werden. Es wird ein komplett neues Rennen sein“.

Dann muss der VW Polo R zeigen, ob er auch im Trockenen die Pace setzen kann.

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Moritz Nolte arbeitet als Motorjournalist und Social-Media-Berater für die Automobilindustrie. Bereits seit 2007 schreibt er im Kundenauftrag Motorsportreportagen - unter anderem für Opel Motorsport und Bilstein. Seit 2017 betreibt er worldrallyx.de. Privat ist Moritz als begeisterter Trackday-Fahrer auf Europas Rennstrecken mit seinem Toyota GT86 unterwegs.