Zweiter Lauf der DRX 2018 auf dem Gründautalring: So lief es für PR Motorsport

Rennbericht von unserem Partner PR Motorsport.

Nachdem die Fahrzeuge beim vorherigen Rennen am Lausitzring bedingt durch den sehr schlechten Streckenzustand, nachhaltig stark beschädigt waren, mussten die vier Wochen bis zum zweiten Rennen sehr intensiv genutzt werden. Diese beschriebenen schlechten Streckenbedingungen sorgten leider auch bei dem Rennen am Gründautalring für deutlich reduzierte Starterfelder. Da nicht alle Teilnehmer es geschafft haben ihre Autos zu reparieren.

Heats:
Die Heats, sowie auch die Finals verliefen insgesamt gut und ohne größere Zwischenfälle.

Thomas Freiwang (RallyeCars/SuperNational) – Fuhr bei beiden Divisionen drei saubere und fast fehlerfreie Heats. Er steigerte sich im Verlauf des Wochenendes immer mehr und konnte die Lücke zur Spitze immer weiter schließen.  Mit Startplatz sechs bei den RallyCars und Startplatz sieben bei den SuperNational war die Ausgangslage für die Finale nicht so gut wie noch vor vier Wochen am Lausitzring, aber wieder eine gute Basis um im Finale Punkte für die Meisterschaft zu sammeln.

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Mit zwei sehr guten Starts und sauberen Rennen konnte Thomas sich in beiden Rennen verbessern und wurde bei den RallyCars Sechster und bei den SuperNational sogar Fünfter.

Patrick Thomalla (Produktionswagen) – Sein zweites Automobilrennen beendete Patrick gleich auf dem Podium. Zuvor aber zu den Heats. Das Team haderte etwas mit der Abstimmung des „weißen Löwen“ (der Peugeot 205 GTI) und verlor dabei in den Heats viel Zeit. Patrick konnte sich trotzdem wieder gut steigern und mit beherzten Fahrmanövern immer weiter Plätze gut machen. Startplatz vier im Finale war der Lohn. Am Start des Finales kam es dann auch gleich vor der ersten Kurve zum ersten richtigen Zweikampf, in dem Patrick clever reagiert und sich zwei seiner Kontrahenten selber eliminierten. Durch diesen kleinen Zwischenfall hatte er bereits am Anfang den Anschluss zur Spitze verloren und konnte diesen, trotz guter Rundenzeiten, nicht wieder aufholen. Am Ende ein verdienter  Platz drei und somit im zweiten Rennen sein erstes Podium.

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Philipp Knof (RallyCars) – Unser „weißer Löwe“ ist hier wieder mal das schwächste Auto, aber mit Philipp am Steuer, mit sicher einem der besten Fahrer ausgestatte. Trotzdem funktioniert die Aussage „Fehlende Leistung wird durch Wahnsinn ersetzt“ nur begrenzt. Er zeigte zu jeder Zeit, was in ihm und dem Auto steckt, qualifizierte sich mit dem letzen Startplatz für das Finale und konnte hier sogar mit einem guten Start und einem noch besseren Rennen auf Platz sieben fahren.

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Unser Resümee: Thomas und der BMW werden immer mehr warm miteinander. Hier können wir für den Rest der Saison sicher noch mehr erwarten. Patrick hat seinen Rhythmus gefunden und sollte nicht unterschätzt werden. Und Philipp hat langsam am Rallycrosssport Blut gelegt und wird sicher noch für einige Überraschungen sorgen.

Thomas Freiwang                         Patrick Thomalla                            Philipp Knof
Heat 1: P7 (SN) / P8 (RC)              Heat 1: P4                                        Heat 1: P6
Heat 2: P7 (SN) / P5 (RC)              Heat 2: P3                                        Heat 2: P7
Heat 3: P5 (SN) / P6 (RC)              Heat 3: P4                                        Heat 3: P7
Finale: P5 (SN) / P6 (RC)               Finale: P3                                         Finale: P7

 

Über Moritz Nolte 85 Artikel
Moritz Nolte arbeitet als Motorjournalist und Social-Media-Berater für die Automobilindustrie. Bereits seit 2007 schreibt er im Kundenauftrag Motorsportreportagen - unter anderem für Opel Motorsport und Bilstein. Seit 2017 betreibt er worldrallyx.de. Privat ist Moritz als begeisterter Trackday-Fahrer auf Europas Rennstrecken mit seinem Toyota GT86 unterwegs.